20200420153735_IMG_3673Um 15.16 Uhr wurden wir von der Landeswarnzentrale mittels „stiller Alarmierung“ zu einem Baum, welcher im Josefstal über die Fahrbahn lag alarmiert. Kurz vor der Firma Merckens rutschte der Baum über die steile Böschung und lag zum Teil auf der Fahrbahn. Bei unserem Eintreffen sicherte die Polizei bereits die Schadenstelle ab. Der Baum wurde händisch von der Böschung gezogen und gesichert am Straßenrand abgelegt. Danach wurde noch die Fahrbahn gereinigt. Bereits bei der Anfahrt bemerkten wir einen größeren Strauch welcher ebenfalls umgestürzt und teilweise in die Fahrbahn ragte. Dieser wurde mittels der Akku-Säbelsäge zerteilt. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die Arbeiten abgeschlossen.

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FFSCHWERTBERG_FOBRA_20200415_14Eine zwei Kilometer lange Ölspur, ausgelöst durch einen technischen Defekt an einem Traktor, beschäftigt die Einsatzkräfte in Schwertberg mehrere Stunden. Der Lenker des Traktors bemerkte während der Fahrt einen Ölverlust an der Hydraulikanlage und blieb daraufhin sofort stehen. Bei der genaueren Nachschau sah er, dass sich bereits eine längere Ölspur gebildet hatte, woraufhin er die Feuerwehr alarmierte.

Bereits im Ortszentrum von Schwertberg nahm die Verschmutzung ihren Ursprung und erstreckte sich zwei Kilometer über die Aisttallandestraße in Richtung Josefstal. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Bauhofes, der Kehrmaschine und dem Traktor der Gemeinde wurde die Verschmutzung beseitigt. Dazu wurde die gesamte Strecke mittels Ölbindemittel abgestreut und in weiterer Folge teilweise händisch bzw. mit der Unterstützung der Kehrmaschine wieder aufgenommen. Der Verkehr wurde während der Arbeiten wechselseitig angehalten. Durch den zurzeit etwas weniger starken Verkehr wurden die Arbeiten erleichtert. Trotzdem wurden unsere Einsatzkräfte durch Fahrzeuge, welche die Schadensstelle mit zu hoher Geschwindigkeit passierten gefährdet. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass wenn sich Einsatzkräfte auf bzw. in der Nähe der Fahrbahn befinden die Geschwindigkeit zu verringern ist um ein Gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen. Nach Umfangreichen Reinigungsarbeiten konnte der Einsatz nach drei Stunden beendet werden.

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Feuerwehr_Ernecker_Anna.jpegMit Einsendeschluss haben uns zahlreiche großartige Zeichnungen in den letzten Tagen erreicht. Ein paar davon könnt ihr hier sehen. Gemeinsam haben wir uns dazu entschieden das bei uns alle Gewinner sind. In den nächsten Tagen/Wochen bekommen alle teilnehmenden Kinder eine Überraschung von uns. Wie und ob der Actiontag stattfindet können wir leider Aufgrund der aktuellen Situation noch nicht sagen. Alle Zeichnungen sind im Feuerwehrhaus an den Fenstern ausgestellt und können gerne besichtigt werden.

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FFSCHWERTBERG_FOBRA_20200409_2Am Donnerstagvormittag wurden wir um kurz vor 11 Uhr von einer besorgten Bürgerin zu einer Schwanenrettung alarmiert. Die Anruferin sah den Schwan auf einer Brücke sitzen und vermutete das dieser verletzt sei. Die Bereitschaftsgruppe machte sich daraufhin zu der Einsatzadresse auf. Dort angekommen saß der Schwan noch immer im Bereich der Brücke. Nach ersten Annäherungsversuchen war schnell klar das der Schwan augenscheinlich unverletzt ist. Deshalb wurde entschieden den Schwan vorsichtig in Richtung Aist zu drängen. Dies gelang auch ohne Probleme und der Schwan machte sich rasch in Richtung Wasser auf. Bei diesem Einsatz konnte sich unser neuer Mund-Nasenschutz im „Feuerwehr Schwertberg Design“ auch zum ersten Mal bewähren. Vielen Dank an StickBienchen die uns unkompliziert und schnell die Masken zu einem unschlagbaren Preis anfertigte. Nach umfangreichen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten konnte der Einsatz nach Rund einer Stunde beendet werden.

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Das BM.I für die zuständige Landeswarnzentrale / für das zuständige Ministerium meldet: Information Erhöhte Waldbrandgefahr.

Details:
Derzeit anhaltende Trockenheit mit teils extremer Waldbrandgefahr

Derzeitige Lage:
Das Ausbleiben von Niederschlägen in den vergangen Wochen und Tagen und die Zufuhr kontinentaler, sehr trockener Luftmassen im Zusammenspiel mit den Windverhältnissen haben landesweit zu einer deutlichen Abnahme der Bodenfeuchtigkeit und zu einem erheblichen Ansteigen der Waldbrandgefahr geführt. Hauptbetroffen sind die Landesteile im Norden, Osten und Südosten Österreichs. Hier ist lokal mit hoher (orange) bzw. teils extremer (rot) Waldbrandgefahr zu rechnen. Hinzu kommen noch trockene bereits schneefreie Südhänge in inneralpinen Lagen, an denen eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr besteht.

Wetterentwicklung:
In den kommenden Tagen werden Wetter und Witterung weiterhin von hohem Luftdruck und der Zufuhr trockener Luftmassen bestimmt. Bis zur Wochenmitte bleibt es in den betroffenen Gebieten windig, vor allem tagsüber weht mäßiger bis lebhafter, teils föhniger Süd- bzw. Südostwind. Ab Freitag steigt die Neigung zu lokalen, kurzen Regenschauern zumindest im Berg- und Hügelland in den Nachmittagsstunden etwas an. Anhaltende, flächendeckende Niederschläge sind aber auch am Wochenende und darüber hinaus nicht zu erwarten. Die Schauerbereitschaft nimmt aber ab Beginn der nächsten Woche etwas zu.

Maßnahmen und Verhalten:
- Jeglicher Umgang mit offenen Feuerquellen kann sehr rasch einen Brand auslösen (Lagerfreuer, Osterfeuer,…)
- Bereits der Funkenflug von kleinen Feuerstellen kann sehr gefährlich sein
- Wegwerfen von Zigaretten unbedingt vermeiden
- Waldzufahrten für Einsatzkräfte freihalten
- Fahrzeuge nicht am Waldrand auf trockenem Untergrund parken (heißer Katalysator)

Die Feuerwehren Oberösterreichs ersuchen die Bevölkerung eindringlich, wegen der extremen Brandgefahr und der aufgrund von COVID 19 erschwerten Abwicklung von Feuerwehreinsätzen das Entzünden von Lagerfeuern und Brauchtumsfeuern zu unterlassen!

 

Betroffen ist das gesamte Bundesland Oberösterreich.